
Beschreibung
...Gleichzeitig führten die Geburten ihrer Kinder sowie die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dazu, dass ihr kaum Zeit für künstlerisches Arbeiten blieb. Erst in den 1950er Jahren widmete sie sich wieder der Kunst. Von 1969 bis 1974 nahm sie erneut ein Studium an der KA Düsseldorf auf und wurde Meisterschülerin von K.O. Götz, einem der wichtigsten Vertreter des deutschen Informel. Gretel Haas-Gerber zählt zu den großen, lange übersehenen Künstlerinnen der Klassischen Moderne), "Godela" , 1948, Öl auf Papier, auf Sperrholzplatte kaschiert, 47 x 40.5 cm. Provenienz: Aus dem Nachlass der Künstlerin. Vertieft in Ihre Lektüre sitzt Godela am Tisch, den Kopf mit der linken Hand abgestützt. Haas-Gerbers zeigt mit diesem Bildnis eine empfindsamen Sicht auf ihre Tochter, einen intimen Einblick in das Familienleben der Künstlerin, welches eine bedeutende Rolle in ihrem Oeuvre einnimmt. Mit einem skizzenhaften, raschen Pinselduktus, Ritzungen in der frischen Farbe und verschiedenen Farbnuancen im Inkarnat und den Haaren erzeugt Haas-Gerber eine spannende Komposition durch mannigfaltige Oberflächenwirkung. Das Gemälde ist im online-Werkverzeichnis unter der Nummer 300-85 aufgeführt.
Verkaufsbedingungen
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Über die Auktion
Haas-Gerber, Gretel (1903 Offenburg - 1998 Offenburg, Studium an der Badischen Landeskunstschule in Karlsruhe, zwischen 1925 und 1927 an der KA München. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten geriet ihre Kunst zunehmend in die Kritik....
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