
Beschreibung
...Gleichzeitig führten die Geburten ihrer Kinder sowie die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dazu, dass ihr kaum Zeit für künstlerisches Arbeiten blieb. Erst in den 1950er Jahren widmete sie sich wieder der Kunst. Von 1969 bis 1974 nahm sie erneut ein Studium an der KA Düsseldorf auf und wurde Meisterschülerin von K.O. Götz, einem der wichtigsten Vertreter des deutschen Informel. Gretel Haas-Gerber zählt zu den großen, lange übersehenen Künstlerinnen der Klassischen Moderne), "Godela mit Dekolleté" , 1954, Öl auf Karton, 42 x 32.5 cm, verso von der Künstlerin signiert, datiert und bezeichnet. Provenienz: Aus dem Nachlass der Künstlerin. Elegant gekleidet, das Tuch um ihre Schultern festhaltend, ist Godelas Blick nachdenklich nach rechts gewandt. Haas-Gerber baut ihre Komposition auf dem für sie so typischen pastellfarbenen Kolorit auf und setzt Godela daraufhin mit dem gemusterten dunklen Tuch, der starken Akzentuierung des Gesichts sowie der rötlich-braunen Hochsteckfrisur vom Bildhintergrund ab. Ausdrucksstark aber weiterhin nachdenklich zeigt die Porträtistin ihre zweite Tochter in diesem Werk, welches im gleichen Jahr entstanden ist wie das Werk "Bildnis Godela in hellblauem Pullover". Das Gemälde ist im online-Werkverzeichnis unter der Nummer 320-25 aufgeführt.
Verkaufsbedingungen
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Über die Auktion
Haas-Gerber, Gretel (1903 Offenburg - 1998 Offenburg, Studium an der Badischen Landeskunstschule in Karlsruhe, zwischen 1925 und 1927 an der KA München. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten geriet ihre Kunst zunehmend in die Kritik....
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