
Beschreibung
Heinrich Nauen 1880 Krefeld - 1940 Kalkar Einer der bedeutendsten Vertreter des "Rheinischen Expressionismus"; wurde 1898 an der Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen, an der er von 1921 bis 1937 als Professor wirkte; vorübergehender Besuch einer privaten Kunstschule in München (1899), dann zwischen 1900 bis 1902 weiteres Studium an der Kunstakademie in Stuttgart; siedelte 1906 nach Berlin über und trat der "Berliner Sezession" bei; befreundet mit Emil Nolde und Max Beckmann; unterhielt in Orbroich bei Krefeld ein kleines Atelier; 1911 verließ Nauen Berlin und kehrte endgültig an den Niederrhein zurück; erste Einzelausstellung 1914 in der Düsseldorfer Galerie Flechtheim; nach Kriegsende 1918 gehörte Nauen zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Das Junge Rheinland; erhielt 1921 eine Professur für Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie; seine Werke wurden 1937 in der Ausstellung "Entartete Kunst" von den Nationalsozialisten an den Pranger gestellt. Landschaft (in der Nähe des Bodensees) mit einem Baum Mischtechnik mit Gouache auf Papier; H 600 mm, B 500 mm; signiert und datiert u. l. "H. Nauen 24"; verso Lithografie des Künstlers (Mutter und Kind); vgl. Wvz. Nr. 756 (ohne Abb.): Landschaft in der Nähe des Bodensees mit einem Baum, Aquarell, ehem. Kunstmuseum Düsseldorf, Ausst.-Kat. Kunstmuseum Düsseldorf, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster. Köln 1987, S. 129
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Über die Auktion
Nauen, Heinrich: Landschaft (in der Nähe des Bodensees) mit einem Baum
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