Woher diese Gastronomie-Posten stammen
Gastronomie-Posten stammen vor allem aus Unternehmensliquidationen durch Insolvenzverwalter sowie aus Verkäufen von ausgemustertem Material durch Zoll und Behörden. Man findet Öfen, Fritteusen, Geschirrspüler, Edelstahltische, Kühlzellen und kleines Küchenwerkzeug. Liquidationsplattformen und private Auktionshäuser ergänzen das Angebot. Jede Anzeige gibt den Zustand des Materials mit deutschen Angaben wie betriebsbereit, ohne Funktionsprüfung, ungeprüft oder defekt an. Lesen Sie diese Begriffe aufmerksam: Sie bestimmen das tatsächliche Risiko vor dem Bieten.
Prüfpunkte vor dem Bieten
Prüfen Sie das Baujahr, die Versorgungsspannung (Starkstrom oder 400 V für Drehstrom) und die Kompatibilität mit Ihren Räumlichkeiten. Ein Los nur für Gewerbetreibende ist Gewerbetreibenden vorbehalten. Bei Medizingeräten kann die Wiederinbetriebnahme eine Wartung oder Requalifizierung durch eine zugelassene Stelle erfordern. Planen Sie auch Demontage und Transport ein: Demontage durch den Käufer bedeutet, dass alles zu Ihren Lasten geht. Berücksichtigen Sie die Käufergebühren und die deutsche MwSt. von 19 % je nach dem auf jedem Los angegebenen Regime.
Abholung, Lieferung und Fristen
Viele Lose sind vor Ort abzuholen, wobei eine Abholfrist einzuhalten ist. Manche Verkäufer versenden innerhalb Deutschlands oder der EU, manchmal über einen zugelassenen Transporteur. Planen Sie ein geeignetes Fahrzeug, Gurte und Arbeitskräfte für schwere Maschinen ein. Ein Gewerbetreibender aus der EU mit gültiger USt-IdNr. kann oft ohne deutsche MwSt. kaufen, wenn er einen Transportnachweis erbringt, je nach Verkäufer. Außerhalb der EU fallen Zölle und Einfuhrumsatzsteuer an. Eine Auktion bietet in der Regel weder Garantie noch Widerrufsrecht: Lesen Sie die Bedingungen des Verkäufers.