
Drei Halbfiguren in Scherenschnitt aus reliefgeprägtem schwarzen Glanzpapier. Montiert in ein Souvenirheft für die Nichte des Hamburger Porträtmalers August Theodor Classen. Hamburg und Dresden, 1845/49. 5 Bl. mit 2 handschriftlichen Gedichten, einem weiteren Scherenschnitt, einem Trockenblumensträußchen, 1 kolorierten lithographischen Ansicht und 2 Haarkränzchen. 23,5 x 18,5 cm. Späterer Umschlag, Goldschnitt. Die ca. 10 cm hohen Profilschnitte zeigen einen Herrn, eine junge und eine ältere Dame. Details von Kleidung, Kopfputz und Frisur sind in Relief von der Rückseite her eingeprägt. Möglicherweise liegen eigenhändige Arbeiten von Classen (1804-81) vor, der im August 1845 am Schluss des Heftes ein eigenhändiges Erinnerungsgedicht mit Unterschrift als Onkel hinterlassen hat. Die ungewöhnlich qualitätvollen Schnitte zeigen vielleicht ihn, seine Frau und die Beschenkte. Zwischenmontiert ist eine altkolorierte und eiweißgehöhte Lithographie von Schweizermühle im Bielatal (Sächsische Schweiz, 7 x 11 cm), von dort stammt das eingenähte Blumensträußchen. Auf dieses nimmt das zweite eigenhändige Gedicht Bezug, unterschrieben Dresden, 21. März 1849 von der schlesischen Adligen Ignes von Ohlen Adlerskron (1829-95). Die Empfängerin ist hier als "Agnes" bezeichnet. Über den Trockenblumen ist ferner ein weiterer Profilschnitt eines Herrn ohne Prägung montiert. - Frisch.
Drei Halbfiguren in Scherenschnitt aus reliefgeprägtem schwarzen Glanzpapier. Montiert in ein Souvenirheft für die Nichte des Hamburger Porträtmalers August Theodor Classen. Hamburg und Dresden, 1845/49. 5 Bl. mit 2 handschriftlichen Gedichten, einem weiteren Scherenschnitt, einem Trockenblumensträußchen, 1 kolorierten lithographischen Ansicht und 2 Haarkränzchen. 23,5 x 18,5 cm. Späterer Umschlag, Goldschnitt. Die ca. 10 cm hohen Profilschnitte zeigen einen Herrn, eine junge und eine ältere Dame. Details von Kleidung, Kopfputz und Frisur sind in Relief von der Rückseite her eingeprägt. Möglicherweise liegen eigenhändige Arbeiten von Classen (1804-81) vor, der im August 1845 am Schluss des Heftes ein eigenhändiges Erinnerungsgedicht mit Unterschrift als Onkel hinterlassen hat. Die ungewöhnlich qualitätvollen Schnitte zeigen vielleicht ihn, seine Frau und die Beschenkte. Zwischenmontiert ist eine altkolorierte und eiweißgehöhte Lithographie von Schweizermühle im Bielatal (Sächsische Schweiz, 7 x 11 cm), von dort stammt das eingenähte Blumensträußchen. Auf dieses nimmt das zweite eigenhändige Gedicht Bezug, unterschrieben Dresden, 21. März 1849 von der schlesischen Adligen Ignes von Ohlen Adlerskron (1829-95). Die Empfängerin ist hier als "Agnes" bezeichnet. Über den Trockenblumen ist ferner ein weiterer Profilschnitt eines Herrn ohne Prägung montiert. - Frisch.
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Siluetit – Kolme puolikuvaa siluetissa kohokuvioidusta mustasta kiiltopaperista. Kiinnitetty matkamuistovihkoon Hampurin muotokuvamaalarin August Theodor Classenin veljentyttärelle. Hampuri ja Dresden, 1845/49. 5 lehteä, joissa 2 käsinkirjoitettua runoa, yksi siluetti lisää, kuivakukkakimppu, 1 värillinen litografinen näkymä ja 2 hiuskranssia. 23,5 x 18,5 cm. Myöhempi kansi, kultareunus. Noin 10 cm korkeat profiilileikkaukset
Alkuperäinen otsikkoScherenschnitte – Drei Halbfiguren in Scherenschnitt aus reliefgeprägtem schwarzen Glanzpapier. Montiert in ein Souvenirheft für die…
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