
结构纸上的水彩画。右下角铅笔签名并注明日期"Querner 1935"。裁切后装裱于卡纸中,置于防紫外线博物馆玻璃后,配凹槽木条画框。作品目录Dittrich B 79,其中尺寸略有出入。1938年3月4日Curt Querner在日记中写道:"我想到我以往的绘画。如果我没有做这做那,它会如何发展——谁知道呢?可以肯定的是
Aquarell auf strukturiertem Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Querner 1935". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einer gekehlten Holzleiste gerahmt. WVZ Dittrich B 79, dort mit leicht abweichenden Maßangaben. Am 4.3.1938 notierte Curt Querner in seinem Tagebuch: "Ich dachte an mein bisheriges Malen. Wie hätte es sich gestaltet, wenn ich dieses, jenes nicht getan hätte – wer weiß es? Feststeht eins: Die Erlebnisse des ... Jahres 1932, vorwiegend der Zusammenbruch des politischen Denkens, das Wachwerden aus der Massensuggestion, brachten die erste entscheidende Änderung mit sich. Die Schwangerschaft von Gina, das Vaterwerden ebenfalls. Das Jahr 1933 lenkte das Auge auf das bäuerliche Leben hin und setzte gleichzeitig den Abschluß unter die besten Bilder, die ich gemalt habe. Aber die Dinge, die ich beim Hausierhandel der Jahre 1930–32 erlebt habe, sind noch nicht gemalt worden. Ich denke an die fahlen Gesichter der kleinen Bauern im Erzgebirge, die violetten Gesichter mit strohblonden Haaren oder die Kinderköpfe mit roten Kopftüchern (diese habe ich ja teilweise gemalt). Aber die Weiber mit den Sackschürzen vorm dicken Bauch, die in Löwenhain, die in Porsdorf mit dem kartoffelfarbenen Gesicht, die Alte in der vollkommen verluderten Wirtschaft, wo ein pestilenzartiger Gestank war, wo alle Farben Graus, Brauns im Grundton waren. – Dieses Abgearbeitete, dieses schöne Farbenspiel in Ocker, Graus, Violetts, wo es gleich ist, ob…
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Curt Querner《Junge aus dem Dorf》。1935年。
原始标题Curt Querner "Junge aus dem Dorf". 1935.
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