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Immobilienauktionen in Deutschland

Häuser, Wohnungen, Gebäude und Grundstücke, die in Deutschland versteigert werden: Zwangsversteigerungen der Gerichte, Immobilienauktionshäuser und öffentliche Ausschreibungen.

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Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Wohn- und Geschäftshaus in 45468 Mülheim an der Ruhr
Verkehrswert500.000 €
Amtsgericht Mülheim an der Ruhr · Mülheim an der Ruhr
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus in 67378 Zeiskam
Verkehrswert560.000 €
Amtsgericht Landau in der Pfalz · Zeiskam
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus in 85737 Ismaning
Verkehrswert1.120.000 €
Amtsgericht München · Ismaning
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus in 64569 Nauheim
Verkehrswert970.000 €
Amtsgericht Groß-Gerau · Nauheim
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) in 60528 Frankfurt am Main
Verkehrswert204.528 €
Amtsgericht Frankfurt am Main · Frankfurt am Main
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus, Garage in 29576 Barum
Verkehrswert275.000 €
Amtsgericht Uelzen · Barum
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) in 38700 Braunlage
Verkehrswert10.000 €
Amtsgericht Clausthal-Zellerfeld · Braunlage
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: gewerblich genutztes Grundstück, 6-geschossiges Bürogebäude in 30539 Hannover
Verkehrswert41.000.000 €
Amtsgericht Hannover · Hannover
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Doppelhäuser in 32549 Bad Oeynhausen
Verkehrswert806.000 €
Amtsgericht Bad Oeynhausen · Bad Oeynhausen
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus in 42857 Remscheid
Verkehrswert355.000 €
Amtsgericht Remscheid · Remscheid
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Garage, Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) in 41065 Mönchengladbach
Verkehrswert265.000 €
Amtsgericht Mönchengladbach · Mönchengladbach
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Garage, Mehrfamilienhaus, Nebengebäude augenscheinlich baufällig in 45772 Marl
Verkehrswert321.000 €
Amtsgericht Marl · Marl
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus, Garage in 51061 Köln
Verkehrswert495.000 €
Amtsgericht Köln · Köln
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) in 47798 Krefeld
Verkehrswert70.000 €
Amtsgericht Krefeld · Krefeld
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung in 48477 Hörstel
Verkehrswert284.000 €
Amtsgericht Ibbenbüren · Hörstel
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus mit Garagengebäude bebautes Grundstück in 67271 Kindenheim
Verkehrswert243.000 €
Amtsgericht Grünstadt · Kindenheim
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus in 39291 Theeßen
Verkehrswert68.000 €
Amtsgericht Burg · Theeßen
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: land- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück in 91166 Georgensgmünd
Verkehrswert35.000 €
Amtsgericht Nürnberg · Georgensgmünd
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) in 61137 Schöneck
Verkehrswert104.000 €
Amtsgericht Hanau · Schöneck
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Doppelhaushälfte in 44339 Dortmund
Verkehrswert225.000 €
Amtsgericht Dortmund · Dortmund
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Kfz-Stellplatz, Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) in 32609 Hüllhorst
Verkehrswert78.000 €
Amtsgericht Lübbecke · Hüllhorst
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus, Garage in 54318 Mertesdorf
Verkehrswert136.190 €
Amtsgericht Trier · Mertesdorf
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus, Garage in 67722 Winnweiler
Verkehrswert170.000 €
Amtsgericht Rockenhausen · Winnweiler
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus in 64760 Oberzent
Verkehrswert110.000 €
Amtsgericht Michelstadt · Oberzent
3.319Immobilien gerade im Angebot
3.067Zwangsversteigerungen beim Amtsgericht
4Anbieterarten : öffentliche verwaltung, versteigerer, bund, justiz

Drei Wege, eine Immobilie in Deutschland zu ersteigern

Die auf Bidorado präsentierten Immobilien stammen aus drei Kreisläufen, die unterschiedlich funktionieren. Die große Mehrheit sind gerichtlich angeordnete Zwangsversteigerungen: Jede Anzeige kennzeichnet dies mit dem Hinweis „Zwangsversteigerung“ und zeigt den vom Gerichtsgutachter festgesetzten Verkehrswert. Es folgen freiwillige Versteigerungen durch Immobilienauktionshäuser, im Saal oder online, bei denen die Immobilie ein Mindestgebot hat. Schließlich verkaufen öffentliche Stellen (Bund, Länder, Gemeinden, Deutsche Bahn, Kirchen) im Wege der Ausschreibung unter Verschluss: Jeder gibt ein Gebot vor einer Frist ab. Bevor Sie bieten, prüfen Sie stets die in der Anzeige angegebene Versteigerungsart, denn Regeln, Kosten und Fristen unterscheiden sich grundlegend.

Gerichtliche Zwangsversteigerungen

Eine Zwangsversteigerung wird vom Amtsgericht angeordnet, wenn ein Eigentümer seine Schulden nicht zahlt oder um eine Erbengemeinschaft aufzulösen. Ein Sachverständiger bewertet zunächst die Immobilie: Sein Gutachten legt den Verkehrswert fest, der kein Mindestgebot ist. In der ersten Verhandlung wird ein Gebot unter der Hälfte dieses Wertes von Amts wegen zurückgewiesen, und ein Gebot unter 70 % kann auf Antrag eines Gläubigers zurückgewiesen werden; diese Schwellen gelten in einer späteren Verhandlung nicht mehr. Man bietet persönlich beim Gericht, auf Deutsch, mindestens 30 Minuten lang. Ein Gläubiger kann eine Sicherheit von 10 % des Verkehrswertes verlangen, niemals in bar: vorherige Überweisung oder Bankscheck, je nach Anweisung des Gerichts. Es gibt weder Käuferprovision noch Notar: Das Gericht erteilt den Zuschlag, und der Käufer wird durch diesen Beschluss Eigentümer.

Versteigerungen durch Immobilienauktionshäuser

Spezialisierte Auktionshäuser (Grundstücksauktionen) veranstalten mehrmals im Jahr öffentliche Versteigerungen in großen Städten, einige verkaufen auch online über mehrere Wochen vor einer Live-Phase. Jede Immobilie hat ein Mindestgebot (Mindestgebot oder Auktionslimit) und eine ausführliche Beschreibung (Exposé). Man kann vor Ort, telefonisch, schriftlich oder online bieten, nach Anmeldung und, falls vom Auktionshaus verlangt, einer Sicherheit oder Bonitätsnachweis. Ein im Saal anwesender Notar beurkundet den Zuschlag, der einem Kaufvertrag gleichkommt. Der Käufer zahlt eine Provision (Aufgeld oder Courtage), degressiv nach Preis, inklusive Mehrwertsteuer. Besichtigungen sind in der Regel nach Vereinbarung vor der Versteigerung möglich.

Ausschreibungen öffentlicher Stellen

Der Bund (BImA, BVVG für landwirtschaftliche Flächen und Wälder), mehrere Länder, Gemeinden, die Deutsche Bahn und die Kirchen verkaufen Immobilien auch im Wege der Ausschreibung (Bieterverfahren). Es gibt keine öffentlichen Auktionen: Jeder Interessent gibt ein schriftliches Gebot vor einer Frist ab, manchmal über einem Mindestpreis oder einem veröffentlichten Richtpreis. Der Verkäufer ist nicht immer verpflichtet, das höchste Gebot anzunehmen, und kann ein Projekt oder einen Bauzeitplan berücksichtigen. Diese Verkäufe sind auf Bidorado mit „Ausschreibung“ gekennzeichnet, zusammen mit der Abgabefrist.

Die tatsächlichen Kosten je nach Versteigerungsart

Der Zuschlagspreis ist nie der Endpreis. In allen Fällen kommen die Grunderwerbsteuer hinzu, deren Satz jedes Land festlegt, von 3,5 % bis 6,5 %, sowie die Eintragung ins Grundbuch. Bei einer Zwangsversteigerung fallen zusätzlich die Gerichtskosten für den Zuschlag an, aber es gibt weder Provision noch Notar für den Kauf. Bei einer freiwilligen Versteigerung sind die Provision des Auktionshauses und die Notarkosten zu berücksichtigen. Bei einer öffentlichen Ausschreibung gibt es in der Regel keine Provision, aber eine notarielle Beurkundung. Auf den Preis einer Immobilie wird keine Mehrwertsteuer erhoben. Unser Leitfaden zu den Kaufkosten erläutert diese Posten im Detail, und jede Anzeige weist auf die jeweils geltenden hin.

Vor dem Bieten: unverzichtbare Prüfungen

Bei einer Zwangsversteigerung ist das Gutachten des Gerichts maßgeblich: Lesen Sie es vollständig, insbesondere den Zustand des Objekts und die Nutzung, denn der Eigentümer ist nicht verpflichtet, Besichtigungen zuzulassen, und die Schätzung kann mehrere Monate alt sein. Prüfen Sie auch die Rechte, die nach der Versteigerung am Objekt bestehen bleiben und in der Verhandlung verlesen werden. Bei einer freiwilligen Versteigerung lesen Sie das Exposé, den Grundbuchauszug und den Energieausweis und besichtigen Sie das Objekt, wenn möglich. In jedem Fall gilt: Eine vermietete Immobilie bleibt vermietet, und ein Termin kann kurzfristig abgesagt werden: Prüfen Sie die offizielle Anzeige am Tag selbst. Bei einem größeren Kauf sollten Sie sich von einem Anwalt oder einem Fachmann begleiten lassen, der das deutsche Verfahren kennt.

Häufige Fragen: Immobilien

Kann ich als Ausländer eine Immobilie bei einer Auktion in Deutschland ersteigern?

Ja. Eine Privatperson oder eine ausländische Gesellschaft kann ohne besondere Genehmigung kaufen. Bei einer Zwangsversteigerung müssen Sie persönlich mit einem Ausweis beim Gericht bieten oder sich durch eine Person mit einer ordnungsgemäßen Vollmacht vertreten lassen. Die Versteigerungen finden auf Deutsch statt.

Ist der angezeigte Verkehrswert der Startpreis?

Nein. Bei einer Zwangsversteigerung ist der Verkehrswert die Schätzung des Gerichtsgutachters. Im ersten Termin werden Gebote unter 50 % dieses Werts abgelehnt, und Gebote unter 70 % können auf Antrag eines Gläubigers abgelehnt werden. Bei einer freiwilligen Versteigerung dient das Mindestgebot als Ausgangspunkt.

Welche Kosten kommen zum Zuschlagspreis hinzu?

Immer die Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % je nach Bundesland) und die Grundbucheintragung. Bei einer Zwangsversteigerung die Gerichtskosten, ohne Courtage oder Notar. Bei einer freiwilligen Versteigerung die Courtage des Auktionshauses und die Notarkosten. Auf den Kaufpreis fällt keine Umsatzsteuer an.

Muss ich eine Sicherheit für das Bieten hinterlegen?

Bei einer Zwangsversteigerung kann ein Gläubiger eine Sicherheit von 10 % des Verkehrswerts verlangen. Diese wird nicht in bar gezahlt: Überweisung im Voraus an die Gerichtskasse oder Bankscheck, je nach Anweisung. Auktionshäuser können ebenfalls eine Sicherheit oder einen Bonitätsnachweis verlangen.

Kann man die Immobilie vor der Versteigerung besichtigen?

Bei einer freiwilligen Versteigerung sind Besichtigungen in der Regel nach Vereinbarung möglich. Bei einer Zwangsversteigerung ist der Eigentümer nicht verpflichtet, Besichtigungen zuzulassen: Das Gerichtsgutachten, das auf dem offiziellen Portal einsehbar ist, dient mit seinen Fotos und Beschreibungen als Referenzdokument.

Wann wird man Eigentümer?

Bei einer Zwangsversteigerung wird der Käufer durch den Zuschlagsbeschluss des Gerichts Eigentümer und zahlt den Preis zum festgelegten Termin. Bei einer freiwilligen Versteigerung gilt der vom Notar beurkundete Zuschlag als Vertrag, und das Eigentum wird im Grundbuch eingetragen, sobald der Preis und die Gebühren gezahlt sind.