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Immobilienauktionen in Deutschland

Häuser, Wohnungen, Gebäude und Grundstücke, die in Deutschland versteigert werden: Zwangsversteigerungen der Gerichte, Immobilienauktionshäuser und öffentliche Ausschreibungen.

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Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) in 65201 Wiesbaden
Verkehrswert135.000 €
Amtsgericht Wiesbaden · Wiesbaden
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Sonstiges in 35282 Rauschenberg
Verkehrswert56.800 €
Amtsgericht Kirchhain · Rauschenberg
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: land- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück in 36166 Mauers
Verkehrswert3.900 €
Amtsgericht Bad Hersfeld · Mauers
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus in 31515 Wunstorf
Verkehrswert190.526 €
Amtsgericht Neustadt · Wunstorf
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) in 45888 Gelsenkirchen
Verkehrswert65.000 €
Amtsgericht Gelsenkirchen · Gelsenkirchen
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Mehrfamilienhaus, Reihenhaus in 51061 Köln
Verkehrswert305.000 €
Amtsgericht Köln · Köln
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Einfamilienhaus in 99439 Am Ettersberg
Verkehrswert18.000 €
Amtsgericht Weimar · Am Ettersberg
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: eingeschossiger Bungalow und Caportstellplatz in Dahlewitz
Verkehrswert180.000 €
Amtsgericht Potsdam · Dahlewitz
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Wohn-/Geschäftshaus in 36205 Sontra
Verkehrswert93.900 €
Amtsgericht Eschwege · Sontra
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus, Garage in 33106 Paderborn
Verkehrswert615.000 €
Amtsgericht Paderborn · Paderborn
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Dreifamilienhaus, Gewerbeeinheit, Pkw-Garage in 45731 Waltrop
Verkehrswert424.000 €
Amtsgericht Recklinghausen · Waltrop
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) in 47169 Duisburg
Verkehrswert54.400 €
Amtsgericht Duisburg · Duisburg
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Doppelhaushälfte in 55592 Rehborn
Verkehrswert85.000 €
Amtsgericht Bad Kreuznach · Rehborn
Zwangsversteigerung
Justiz
Zwangsversteigerung: Wohn-/Geschäftshaus in 56727 Mayen
Verkehrswert128.000 €
Amtsgericht Mayen · Mayen
3.319Immobilien gerade im Angebot
3.067Zwangsversteigerungen beim Amtsgericht
4Anbieterarten : öffentliche verwaltung, versteigerer, bund, justiz

Drei Wege, eine Immobilie in Deutschland zu ersteigern

Die auf Bidorado präsentierten Immobilien stammen aus drei Kreisläufen, die unterschiedlich funktionieren. Die große Mehrheit sind gerichtlich angeordnete Zwangsversteigerungen: Jede Anzeige kennzeichnet dies mit dem Hinweis „Zwangsversteigerung“ und zeigt den vom Gerichtsgutachter festgesetzten Verkehrswert. Es folgen freiwillige Versteigerungen durch Immobilienauktionshäuser, im Saal oder online, bei denen die Immobilie ein Mindestgebot hat. Schließlich verkaufen öffentliche Stellen (Bund, Länder, Gemeinden, Deutsche Bahn, Kirchen) im Wege der Ausschreibung unter Verschluss: Jeder gibt ein Gebot vor einer Frist ab. Bevor Sie bieten, prüfen Sie stets die in der Anzeige angegebene Versteigerungsart, denn Regeln, Kosten und Fristen unterscheiden sich grundlegend.

Gerichtliche Zwangsversteigerungen

Eine Zwangsversteigerung wird vom Amtsgericht angeordnet, wenn ein Eigentümer seine Schulden nicht zahlt oder um eine Erbengemeinschaft aufzulösen. Ein Sachverständiger bewertet zunächst die Immobilie: Sein Gutachten legt den Verkehrswert fest, der kein Mindestgebot ist. In der ersten Verhandlung wird ein Gebot unter der Hälfte dieses Wertes von Amts wegen zurückgewiesen, und ein Gebot unter 70 % kann auf Antrag eines Gläubigers zurückgewiesen werden; diese Schwellen gelten in einer späteren Verhandlung nicht mehr. Man bietet persönlich beim Gericht, auf Deutsch, mindestens 30 Minuten lang. Ein Gläubiger kann eine Sicherheit von 10 % des Verkehrswertes verlangen, niemals in bar: vorherige Überweisung oder Bankscheck, je nach Anweisung des Gerichts. Es gibt weder Käuferprovision noch Notar: Das Gericht erteilt den Zuschlag, und der Käufer wird durch diesen Beschluss Eigentümer.

Versteigerungen durch Immobilienauktionshäuser

Spezialisierte Auktionshäuser (Grundstücksauktionen) veranstalten mehrmals im Jahr öffentliche Versteigerungen in großen Städten, einige verkaufen auch online über mehrere Wochen vor einer Live-Phase. Jede Immobilie hat ein Mindestgebot (Mindestgebot oder Auktionslimit) und eine ausführliche Beschreibung (Exposé). Man kann vor Ort, telefonisch, schriftlich oder online bieten, nach Anmeldung und, falls vom Auktionshaus verlangt, einer Sicherheit oder Bonitätsnachweis. Ein im Saal anwesender Notar beurkundet den Zuschlag, der einem Kaufvertrag gleichkommt. Der Käufer zahlt eine Provision (Aufgeld oder Courtage), degressiv nach Preis, inklusive Mehrwertsteuer. Besichtigungen sind in der Regel nach Vereinbarung vor der Versteigerung möglich.

Ausschreibungen öffentlicher Stellen

Der Bund (BImA, BVVG für landwirtschaftliche Flächen und Wälder), mehrere Länder, Gemeinden, die Deutsche Bahn und die Kirchen verkaufen Immobilien auch im Wege der Ausschreibung (Bieterverfahren). Es gibt keine öffentlichen Auktionen: Jeder Interessent gibt ein schriftliches Gebot vor einer Frist ab, manchmal über einem Mindestpreis oder einem veröffentlichten Richtpreis. Der Verkäufer ist nicht immer verpflichtet, das höchste Gebot anzunehmen, und kann ein Projekt oder einen Bauzeitplan berücksichtigen. Diese Verkäufe sind auf Bidorado mit „Ausschreibung“ gekennzeichnet, zusammen mit der Abgabefrist.

Die tatsächlichen Kosten je nach Versteigerungsart

Der Zuschlagspreis ist nie der Endpreis. In allen Fällen kommen die Grunderwerbsteuer hinzu, deren Satz jedes Land festlegt, von 3,5 % bis 6,5 %, sowie die Eintragung ins Grundbuch. Bei einer Zwangsversteigerung fallen zusätzlich die Gerichtskosten für den Zuschlag an, aber es gibt weder Provision noch Notar für den Kauf. Bei einer freiwilligen Versteigerung sind die Provision des Auktionshauses und die Notarkosten zu berücksichtigen. Bei einer öffentlichen Ausschreibung gibt es in der Regel keine Provision, aber eine notarielle Beurkundung. Auf den Preis einer Immobilie wird keine Mehrwertsteuer erhoben. Unser Leitfaden zu den Kaufkosten erläutert diese Posten im Detail, und jede Anzeige weist auf die jeweils geltenden hin.

Vor dem Bieten: unverzichtbare Prüfungen

Bei einer Zwangsversteigerung ist das Gutachten des Gerichts maßgeblich: Lesen Sie es vollständig, insbesondere den Zustand des Objekts und die Nutzung, denn der Eigentümer ist nicht verpflichtet, Besichtigungen zuzulassen, und die Schätzung kann mehrere Monate alt sein. Prüfen Sie auch die Rechte, die nach der Versteigerung am Objekt bestehen bleiben und in der Verhandlung verlesen werden. Bei einer freiwilligen Versteigerung lesen Sie das Exposé, den Grundbuchauszug und den Energieausweis und besichtigen Sie das Objekt, wenn möglich. In jedem Fall gilt: Eine vermietete Immobilie bleibt vermietet, und ein Termin kann kurzfristig abgesagt werden: Prüfen Sie die offizielle Anzeige am Tag selbst. Bei einem größeren Kauf sollten Sie sich von einem Anwalt oder einem Fachmann begleiten lassen, der das deutsche Verfahren kennt.

Häufige Fragen: Immobilien

Kann ich als Ausländer eine Immobilie bei einer Auktion in Deutschland ersteigern?

Ja. Eine Privatperson oder eine ausländische Gesellschaft kann ohne besondere Genehmigung kaufen. Bei einer Zwangsversteigerung müssen Sie persönlich mit einem Ausweis beim Gericht bieten oder sich durch eine Person mit einer ordnungsgemäßen Vollmacht vertreten lassen. Die Versteigerungen finden auf Deutsch statt.

Ist der angezeigte Verkehrswert der Startpreis?

Nein. Bei einer Zwangsversteigerung ist der Verkehrswert die Schätzung des Gerichtsgutachters. Im ersten Termin werden Gebote unter 50 % dieses Werts abgelehnt, und Gebote unter 70 % können auf Antrag eines Gläubigers abgelehnt werden. Bei einer freiwilligen Versteigerung dient das Mindestgebot als Ausgangspunkt.

Welche Kosten kommen zum Zuschlagspreis hinzu?

Immer die Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % je nach Bundesland) und die Grundbucheintragung. Bei einer Zwangsversteigerung die Gerichtskosten, ohne Courtage oder Notar. Bei einer freiwilligen Versteigerung die Courtage des Auktionshauses und die Notarkosten. Auf den Kaufpreis fällt keine Umsatzsteuer an.

Muss ich eine Sicherheit für das Bieten hinterlegen?

Bei einer Zwangsversteigerung kann ein Gläubiger eine Sicherheit von 10 % des Verkehrswerts verlangen. Diese wird nicht in bar gezahlt: Überweisung im Voraus an die Gerichtskasse oder Bankscheck, je nach Anweisung. Auktionshäuser können ebenfalls eine Sicherheit oder einen Bonitätsnachweis verlangen.

Kann man die Immobilie vor der Versteigerung besichtigen?

Bei einer freiwilligen Versteigerung sind Besichtigungen in der Regel nach Vereinbarung möglich. Bei einer Zwangsversteigerung ist der Eigentümer nicht verpflichtet, Besichtigungen zuzulassen: Das Gerichtsgutachten, das auf dem offiziellen Portal einsehbar ist, dient mit seinen Fotos und Beschreibungen als Referenzdokument.

Wann wird man Eigentümer?

Bei einer Zwangsversteigerung wird der Käufer durch den Zuschlagsbeschluss des Gerichts Eigentümer und zahlt den Preis zum festgelegten Termin. Bei einer freiwilligen Versteigerung gilt der vom Notar beurkundete Zuschlag als Vertrag, und das Eigentum wird im Grundbuch eingetragen, sobald der Preis und die Gebühren gezahlt sind.