Ersteigern in Deutschland: Der komplette Leitfaden
Registrierung, Gebote, Zahlung, Abholung: Alle Schritte, um ein von einer deutschen Behörde oder einem Auktionator verkauftes Los zu ersteigern.
1. Wer versteigert in Deutschland?
Die Verkäufe verteilen sich auf mehrere offizielle Plattformen. Zoll-Auktion bündelt den Bund, die Länder, die Kommunen und den Zoll. Justiz-Auktion verkauft von der Justiz beschlagnahmte Güter. VEBEG veräußert Material der Bundesverwaltung. Daneben verkaufen Hunderte von Auktionatoren (Auktionshäuser) und Abwicklern auf ihrer eigenen Website. Bidorado bündelt alles an einem Ort.
2. Ein Konto beim Verkäufer anlegen
Die Auktion findet immer auf der Website des Verkäufers statt. Dort muss ein Konto angelegt werden: in der Regel eine E-Mail-Adresse, eine Postanschrift und manchmal ein Ausweisdokument. EU-Bürger können sich registrieren. Einige Lose sind nur für Gewerbetreibende (« nur für Gewerbetreibende »): Bidorado kennzeichnet diese.
3. Bieten
Die meisten Online-Auktionen dauern mehrere Tage und enden zu einer festen Uhrzeit (Berliner Zeit). Viele Bieter warten bis zu den letzten Minuten: Ein Los ohne Gebot zwei Stunden vor Ende kann noch steigen. Legen Sie vorher einen Höchstpreis alles inklusive fest.
4. Bezahlen
Die Zahlung erfolgt fast immer per Überweisung innerhalb einer kurzen Frist (oft 7 bis 10 Tage). Die SEPA-Überweisung aus Frankreich ist kostenlos und kommt an einem Werktag an.
5. Abholen oder liefern lassen
Lesen Sie genau den Abschnitt « Versand » (Lieferung) oder « Abholung » (Selbstabholung). Viele Lose müssen vor Ort innerhalb einer festgelegten Frist abgeholt werden. Siehe unseren Leitfaden zur Selbstabholung.
Der Bidorado-Reflex
Auf jeder Losseite berechnen wir den Endpreis und weisen auf Fallstricke in der Anzeige hin: « ohne Festplatte », « BIOS gesperrt », « ungetestet », « nur Abholung ».