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Gewerbeimmobilien zur Versteigerung in Deutschland

Gewerbeimmobilien, die in Deutschland versteigert werden: Zwangsversteigerungen der Gerichte, freihändige Verkäufe und öffentliche Ausschreibungen.

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144Gewerbeimmobilien gerade im Angebot
127Zwangsversteigerungen beim Amtsgericht
4Anbieterarten : öffentliche verwaltung, versteigerer, bund, justiz

Woher diese Gewerbeimmobilien stammen

Die meisten auf Bidorado gelisteten Gewerbeimmobilien stammen aus Zwangsversteigerungen, die von einem deutschen Amtsgericht angeordnet wurden, oft auf Antrag von Gläubigern. Hinzu kommen freihändige Verkäufe von Immobilienauktionshäusern mit Mindestgebot und Exposé sowie Ausschreibungen öffentlicher Stellen (Bieterverfahren), bei denen das schriftliche Angebot vor einer Frist eingehen muss. Die Objekte reichen vom Ladenlokal im Erdgeschoss bis zum Bürogebäude, teilweise belegt oder vermietet. Jede Anzeige nennt den Verkäufer, das Verfahren und die verfügbaren Unterlagen. Der angezeigte Preis ist kein Mindestgebot, sondern der im Gutachten festgestellte Verkehrswert.

Prüfpunkte vor dem Bieten

Lesen Sie das Gutachten: Fläche, Zustand, Belegung, Lasten, Dienstbarkeiten und Arbeiten. Der Eigentümer ist nicht verpflichtet, eine Besichtigung zu ermöglichen, daher bleibt eine Vor-Ort-Besichtigung unerlässlich, wenn sie möglich ist. Bei einer Zwangsversteigerung bietet man persönlich beim Gericht auf Deutsch. Gebote unter 50 % des Verkehrswerts werden abgelehnt, und unter 70 % können auf Antrag eines Gläubigers abgelehnt werden. Eine Sicherheitsleistung von 10 % des Verkehrswerts kann verlangt werden, niemals in bar. Rechnen Sie immer mit der Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % je nach Bundesland) und dem Grundbuch. Keine Umsatzsteuer auf den Preis.

Zuschlag, Schlüsselübergabe und Kosten

Bei der Zwangsversteigerung gibt es weder Käuferprovision noch Notar: Das Gericht erteilt den Zuschlag, der das Eigentum überträgt. Bei der freiwilligen Versteigerung ist ein Notar im Saal anwesend und eine degressive Provision, inklusive Mehrwertsteuer, kommt zum Preis hinzu. Die Schlüsselübergabe folgt dem Verfahren: nach dem Zuschlag oder der Unterzeichnung, je nach Fall, und eine belegte Immobilie kann ein Räumungsverfahren erfordern. Ein ausländischer Käufer kann ohne besondere Genehmigung erwerben. Lassen Sie den Titel, bestehende Mietverträge und Schulden vor der Verpflichtung von einem lokalen Fachmann prüfen.

Häufige Fragen: Gewerbeimmobilien

Kann man ein Gewerbeobjekt in Deutschland ohne Wohnsitz ersteigern?

Ja. Ein Ausländer kann eine Immobilie in Deutschland ohne besondere Genehmigung kaufen. Planen Sie jedoch ein Bankkonto, einen Vertreter vor Ort für die Formalitäten und die Eintragung ins Grundbuch sowie eine lokale Rechtsberatung für die Prüfung des Gutachtens und der Mietverträge ein.

Was ist der Unterschied zwischen Verkehrswert und Mindestgebot?

Der Verkehrswert ist die Schätzung der Immobilie durch einen Sachverständigen in seinem Gutachten. Er ist kein Mindestgebot. Bei der Zwangsversteigerung werden Gebote unter 50 % dieses Wertes abgelehnt, und unter 70 % können auf Antrag eines Gläubigers abgelehnt werden. Bei der freiwilligen Versteigerung ist das Mindestgebot ein Startbetrag.

Welche Kosten kommen zum Zuschlagspreis hinzu?

Immer die Grunderwerbsteuer, 3,5 % bis 6,5 % je nach Bundesland, und die Grundbuchkosten. Bei der Zwangsversteigerung keine Käuferprovision und kein Notar. Bei der freiwilligen Versteigerung kommt eine degressive Provision, inklusive Mehrwertsteuer, hinzu. Keine Mehrwertsteuer auf den Immobilienpreis.